Mit deiner Rückmeldung hast du natürlich Recht. Mir ging es darum, "offen" und "öffnen" gegenüber zu stellen. Im Gegensatz dazu sind alle anderen "echte" unregelmäßige Verben und tragen deshalb die Vokaländerung in sich. Da sich bisher kein Kind davon irritieren ließ und ich kein schönes Beispiel für /o wird ö/ habe, habe ich es bisher dabei belassen. Hast du eine bessere Variante gefunden?
Liebe Ulrike,
ob die Zunge, wenn sie die Zungenruhelage einnimmt, nur mit dem vorderen Teil anliegt oder sich auch die Zungenmitte durch den Unterdruck am Gaumen befindet - das ist eine Frage, die auch in meiner Praxis unterschiedlich von den Therapeutinnen beantwortet wird. Eine Kollegin bringt den Kindern bei, dass sie hochsaugen sollen und dann "ein wenig locker lassen", das sei die Zungenruhelage. Damit geht auch sie davon aus, dass mehr als die Zungenspitze oben liegt - wie viel mehr, ist individuell unterschiedlich. Ich mag das Bild des Hochsaugens weniger, da es einen Kraftaufwand suggeriert, der meiner Meinung nach für die Zungenruhelage so nicht notwendig ist. Trotzdem liegen, so wie ich es gelernt habe, nicht nur die Zungenspitze und die Ränder am Gaumen, sondern auch Teile des Zungenrückens - bei einigen mehr, bei anderen weniger.
zu Verben – Vokalveränderung
Mit deiner Rückmeldung hast du natürlich Recht. Mir ging es darum, "offen" und "öffnen" gegenüber zu stellen. Im Gegensatz dazu sind alle anderen "echte" unregelmäßige Verben und tragen deshalb die Vokaländerung in sich. Da sich bisher kein Kind davon irritieren ließ und ich kein schönes Beispiel für /o wird ö/ habe, habe ich es bisher dabei belassen. Hast du eine bessere Variante gefunden?zu Was ist die Zungenruhelage?
Liebe Ulrike, ob die Zunge, wenn sie die Zungenruhelage einnimmt, nur mit dem vorderen Teil anliegt oder sich auch die Zungenmitte durch den Unterdruck am Gaumen befindet - das ist eine Frage, die auch in meiner Praxis unterschiedlich von den Therapeutinnen beantwortet wird. Eine Kollegin bringt den Kindern bei, dass sie hochsaugen sollen und dann "ein wenig locker lassen", das sei die Zungenruhelage. Damit geht auch sie davon aus, dass mehr als die Zungenspitze oben liegt - wie viel mehr, ist individuell unterschiedlich. Ich mag das Bild des Hochsaugens weniger, da es einen Kraftaufwand suggeriert, der meiner Meinung nach für die Zungenruhelage so nicht notwendig ist. Trotzdem liegen, so wie ich es gelernt habe, nicht nur die Zungenspitze und die Ränder am Gaumen, sondern auch Teile des Zungenrückens - bei einigen mehr, bei anderen weniger.