Spiel: Das Tuwort-Haus

Spiel: Das Tuwort-Haus

Ein komplettes Spiel mit Spielplan, Aufgaben und Bildkarten für die Erarbeitung flektierter Verben bei Kindern mit SES.

Spielanleitung (im Download enthalten)

1. Bildkarten gut mischen und auf einen Stapel in die Mitte des Tisches legen.

2. Jeder Spieler hat einen leeren Hausplan des Tuwort-Hauses aufgeklappt vor sich liegen.

3. Der jüngste Spieler beginnt, indem er die oberste Bildkarte vom Stapel zieht und diese seinem rechts von ihm sitzenden Mitspieler mit der Bildseite nach oben vorlegt.

4. Dieser hat die Bildkarte sofort aufzunehmen und in einer durchgehenden, fließenden Bewegung und für sich zu entscheiden, ob er diese entweder auf seinem Tuwort-Hausplan auf einer offenen Fensterfläche ablegt oder sie wieder unter den Bildkartenstapel in der Mitte des Tisches schiebt.

5. Wenn der Spieler sie auf einer offenen Fensterfläche seines Tuwort-Hausplans ablegt, muss er vorher schauen, welche grammatische Person in diesem Raum „wohnt“ und dementsprechend das aufgenommene Verb konjugieren indem er die Person und das konjugierte Verb nennt (Sj+V). Ein Beispiel: Ein Spieler greift die Bildkarte, auf der das Verb „essen“ dargestellt ist. Der Spieler legt die Bildkarte im 1. Stock des Tuwort-Hauses im „sie“-Fenster ab und spricht für alle laut und verständlich: „Sie isst!“

6. Auf dem Tuwort-Hausplan dürfen Verbkarten nicht doppelt abgelegt werden, jede Verbkarte darf nur einmal auf dem Hausplan vertreten sein! Jede Fensterfläche kann nur mit einer Bildkarte belegt werden. Hat ein Spieler aus Versehen eine Verbkarte doppelt auf zwei Fensterflächen abgelegt, muss er – wenn er wieder an der Reihe ist – aussetzen und eine der doppelt vorhandenen Karten wieder unter den Bildstapel in der Mitte des Tisches schieben.

7. Vergisst ein Spieler beim Ablegen der Bildkarte die Person und das konjugierte Verb zu nennen, muss er – wenn er wieder an der Reihe ist – aussetzen.

8. Gewonnen hat derjenige Spieler, der zuerst alle seine Fensterflächen mit den Verbkarten ausgelegt hat und alle Verbkarten als Bildmotiv unisono nur einmal auf seinem Tuwort- Hausplan vertreten sind.

Das Therapiematerial "Spiel: Das Tuwort-Haus" liegt als pdf-Datei vor und ist 2 MB groß.

Die Rückmeldungen

  1. Katharina Schneider

    Danke! Eine tolle Idee!

    am 26.09.2017

  2. Andrea van Koetsveld

    Ich bin total begeistert von diesm Haus.
    Vielen Dank dafür!

    am 16.05.2017

  3. Jules85

    Danke für das tolle Material!

    am 05.07.2016

  4. Heidi Doessinger

    Vielen Dank für das vielseitig einsetzbare Material. Besonders die lustigen Bilder kommen bei meinen Kindern super gut an.

    am 13.06.2016

  5. sariii

    wie immer toll!

    am 31.01.2016

  6. Tine Geh

    Hallo Helmut,

    ich bin total begeistert von diesem Haus.

    Hab vielen Dank für Deine Ideen und das Du diese mit uns teilst.

    Viele Grüße
    Tine

    am 06.07.2015

  7. Lilian Gaspoz

    Vielen Dank für Deine vielen, tollen Ideen!
    Lilian

    am 23.03.2015

  8. Heidrun Engel

    Vielen Dank für das Spiel! Genau so etwas habe ich gesucht!

    am 19.03.2015

  9. Elfriede Hoermann

    Herzlichen Dank! Werde das Übungsmaterial gleich verwenden.

    am 27.01.2015

  10. fashion

    Vielen Dank für dein tolles Material! Gefällt mir gut.

    am 05.01.2015

  11. hiltrud Wittbrock

    Danke für das tolle Spiel! Da macht das sonst so langweilige Üben Spaß!

    am 05.01.2015

  12. Birte Freis

    Freue mich riesig über das tolle, sehr ansprechende Material! Bin gespannt, wie es in der Therapie ankommt. Herzlichen Dank für diese Freistellung!

    am 04.01.2015

  13. Hypocheris

    Vielen Dank für Deine Arbeit. Eine schöne Idee, auch für meine AOs.

    am 31.12.2014

  14. Sagenhaft

    Prima Spiel! Vielen Dank für’s Hochladen!

    am 16.07.2014

  15. Haschi

    Tollles Spiel, vielen Dank für Deine Mühe :)))

    am 23.06.2014

  16. Walburga Dederichs

    Vielen Dank für diese tolle Idee. Ich werde dieses Spiel zum Üben a) verschiedener Freizeitaktivitäten und b) Aktivitäten während des Tages verwenden. Es fehlen mir dazu zwar noch ein paar Bildkarten, aber das werde ich wohl schon irgendwie hinkriegen. Wenn ich es auf dem Computer schaffe, sende ich Ihnen die entsprechenden PDF-s. Notfalls arbeite ich mit Wortkarten, die dieselbe Größe haben wie Ihre Bildkarten.

    am 11.03.2014

    1. Helmut Mross Helmut Mross

      Herzlichen Dank für diese nette Rückmeldung! Ich in schon auf Deine kreativen Ergänzungen zu diesem Spiel gespannt!

      am 11.03.2014

  17. Karin Luedtke

    Lieber Helmut,
    ich bin ganz begeistert von Deinem Tuworthaus. Ich habe lange nach einem motivierenden Spiel gesucht. Morgen werde ich es in meinem inklusiven Unterricht in der Grundschule einsetzen. Allerdings habe ich es für die „zweite Spielrunde“ noch ein wenig abgewandelt. Ich habe die Bildkarten durch Wortkarten ergänzt, zu denen auch Nomen gehören. (Da die Kinder noch ein wenig Übung beim Lesen benötigen, habe ich die Silben in unterschiedlichen Farben markiert.) Die Kinder müssen sich entscheiden, ob es sich überhaupt um ein Verb handelt. Nochmals vielen Dank für die tolle Idee. LG Karin

    am 05.02.2014

    1. Helmut Mross Helmut Mross

      Liebe Karin,

      herzlichen Dank für diese nette und inspirierende Rückmeldung!

      am 05.02.2014

  18. Birgit Weiger

    Eine sehr schöne Spielmöglichkeit

    am 03.06.2013

  19. christinehartmann

    Mir gefallen die Verbabbildungen – sie sind klar erkennbar, das Spiel als Ganzes lässt
    sich gut in der Therapie einsetzen und eignet sich auch für Übungen in anderen Zeiten, nicht nur für Präsens! Vielen Dank

    am 20.03.2013

  20. Baerbel Berger

    Endlich mal ein super Therapiematerial mit Alltagsbezug! Danke für die tolle Idee!

    am 13.08.2012

  21. Jan C. Surmann Jan C. Surmann

    Das Material gefällt mir sehr gut! Gut durchdacht und klar umgesetzt.

    am 12.06.2012

  22. Mel

    Ich finde diese Idee richtig klasse, vielen Dank dafür! Momentan habe ich viele Kinder, aber auch Aphasiker, die gerade mit der Verbkonjugation Probleme haben.

    am 16.05.2012

  23. Tanja

    Danke für die schnelle Erklärung, das Kinder Karten erst spät, seehr spät ablegen kenne ich auch… Ich hab übrigens noch eine Idee, wenn man sich „Rolläden“ für manche Fenster bastelt kann man auch mit weniger Fenstern spielen- dann schlafen die anderen halt noch oder so.

    am 16.05.2012

  24. Tanja

    Hallo Helmut,warum kommt das „ich“ 2x auf dem Plan vor ?Wieso ist die fließende Bewegung beim Karte ziehen so wichtig? Gibt es demnächst noch ein „wiewort- Haus“ ;-) lg Tanja

    am 15.05.2012

    1. Helmut Mross Helmut Mross

      Liebe Tanja,

      erst einmal freue ich mich, dass Du so ein intensives Interesse an meinen Materialien hast. DANKE für Deine Rückmeldungen und Fragen! Also: Das ICH kommt zweimal vor, weil es als zu beherrschende Konjugation wichtig ist und die entwicklungsmäßige Vorstufe zu DU ist. Es soll in diesem Spiel das „Sprungbrett“ zur schwersten Form sein.
      Die „fließende Bewegung“ ist deshalb extra erwähnt worden, weil es erfahrungsgemäß Kinder gibt, die dann eine Karte ziehen und sie (Stunden später) dann – nachdem sie alle anderen Fenster erstmal durchprobiert hatten – erst ablegen. Deshalb „drängel“ ich an der Stelle immer ein bisschen……Über das Wiewort-Haus werde ich nachdenken…..Danke für diese Herausforderung!

      am 15.05.2012

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