Das Wartezimmer ist kein Warteraum
Zehn Minuten. Manchmal fünf. Manchmal auch zwanzig, wenn die Stunde davor länger gedauert hat als geplant.
So lange sitzt ein Kind im Wartezimmer, bevor es zu dir reinkommt. Und in diesen Minuten passiert – meistens – nichts. Oder das Kind schaut aufs Handy der Mutter. Oder es langweilt sich laut.
Dabei könnte in diesen Minuten schon etwas anfangen.
Das Wartezimmer ist kein toter Raum. Es ist die Übergangszone zwischen Alltag und Therapie. Wer es bewusst gestaltet, gewinnt nicht nur Zeit – er stimmt seine Patientinnen und Patienten ein, ohne dass sie es merken.
Für die Kleinen: Schauen, Suchen, Entdecken
Wimmelbilder und Suchbilder funktionieren ohne Anleitung, ohne Therapeutin, ohne Erklärung. Ein Kind setzt sich hin und fängt an. Und nebenbei trainiert es Aufmerksamkeit, visuelles Scanning und – wenn Eltern mitmachen – spontane Sprache.
Wimmelbild „kaputt“ Kinderzimmer
von Rechabneckir zu Artikulation, Sprache, Wahrnehmung
Ein Wimmelbild mit vielen kaputten Dingen, um das Wort "kaputt" zu üben.
AnsehenTherapiemats von Käthe, Logopädinmitherz
Ausmalbilder – aber mit Bedacht gewählt
Nicht jedes Ausmalbild ist gleich. Wer Motive wählt, die zum aktuellen Therapiethema passen – Tiere bei Dyslalie, Alltagsgegenstände bei Wortschatztherapie – macht aus zehn Minuten Warten zehn Minuten unterschwellige Aktivierung.
Sprachfördernde Herbstbilder zum Ausmalen
von Ann-Kathrin Schäfer zu Sprache
10 Sprachfördernde Herbstbilder zum Ausmalen für gemütliche Therapiestunden und zauberhafte Hausaufgaben. (auch für Schule & Kita geeignet). Noch mehr tolles Material & vor allem ganz besondere Seminare findet ihr auf www.ankaschaefer.de
AnsehenTherapiemats von Logo_mit_Herz88, Alina, Praxis für Logopädie Lisa Damaschke
Für Eltern: Vorbereitet reinkommen
Eltern die im Wartezimmer einen gut gemachten Fragebogen ausfüllen, kommen anders ins Gespräch. Nicht „ich weiß nicht genau“ – sondern mit konkreten Beobachtungen. Das spart Anamnese-Zeit und verbessert die Therapieplanung.
Anamnesebogen
von Alexander Fillbrandt zu Artikulation, Sprache
Therapiematerial für die Logopädie: Anamnesebogen für die Kindersprache, den Eltern beantworten sollten um in der Diagnostik Zeit zu sparen.
AnsehenAnamnesebogen für AVWS und LRS
von Silvia1904 zu Kommunikation, LRS / Dyskalkulie
Ein Anamnesebogen für Kinder mit AVWS und LRS. Er umfasst alle relevanten Themen und Bereiche, die für eine sinnvolle Therapieplanung wichtig sind.
AnsehenAnamnese- und Diagnostikbogen MFS
von Silvia1904 zu Mundmotorik
Ein Anamnese- und Diagnostikbogen für MFS. Die Anamnese ist geeignet für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Bei Jugendlichen und Erwachsenen entfallen dann bereits viele Punkte.
AnsehenDas Wartezimmer ist die erste Station der Therapie. Es lohnt sich, dort anzufangen.
Für Erwachsene Patienten
Ein Rätsel, ein Lesetext, ein Suchsel – unauffällig ausgelegt, ohne Druck. Wer mag, greift rein. Gerade für Patientinnen und Patienten mit Aphasie oder Restaphasie kann das ein niedrigschwelliger Einstieg sein, der die Therapiestunde selbst entlastet.
Bilderrätsel Frühling
von Lisa Niermann zu Sprache
Anhand der Bilder sollen folgende Wörter erraten werden: - Osterglocke - Löwenzahn - April - Sonne - Zitronenfalter - Insekten
AnsehenTherapiemats von um-sonst, Anja Ramin, Martina Knippertz
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