Therapiemats für die Gruppentherapie – und warum die Gruppe selbst das beste Material ist


Gruppentherapie hat ein Imageproblem. Sie gilt als das, was man macht wenn zu wenig Zeit für Einzeltherapie ist. Als Kompromiss. Als Notlösung für volle Praxen und knappe Ressourcen.

Das stimmt nicht. Und es ist schade, dass sich dieses Bild so hartnäckig hält.

Denn was eine gut geführte Gruppe leistet, kann Einzeltherapie strukturell nicht ersetzen: echte kommunikative Situationen, spontane Interaktion, Peer-Feedback, soziales Lernen. Wer Stottert übt in der Gruppe nicht Sprechen – er übt Sprechen mit Menschen. Das ist ein Unterschied der zählt.

Dieser Muggelstein zeigt Materialien die in Gruppen funktionieren – und warum der Kontext dabei genauso wichtig ist wie das Material selbst.

Für Kinder: Spielen ist Therapie

Kinder in Gruppen brauchen Material das von selbst in Bewegung kommt. Kooperative Spiele, Ratespiele, Bildkarten die zu Diskussionen einladen – das sind keine Lückenfüller zwischen echten Übungen. Das sind die Übungen.

Infoblatt Vorteile Gruppentherapie Kinder

von Theralingua zu Artikulation, Diverses, Kommunikation, LRS / Dyskalkulie, Mundmotorik, Redefluss, Sprache

Hier ein Infoblatt, was die Vorteile von Gruppentherapien bei Kindern hervorhebt. Kann als Zusatz zu einem Elterngespräch mitgegeben werden.

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Therapiemats von Marie Krüerke

Geschichte mit Tiergeräuschen

von Logo-hey-Hai zu Diverses

Diese Geschichte kann als Fortsetzungsgeschichte innerhalb von mehreren Therapiestunden mit einem Kind oder auch bei einem Tag der offenen Tür mit einer Gruppe von Kindern gespielt werden. Es geht um das auditive Erkennen und Nachahmen von Tiergeräuschen im Zoo (Bauernhoftiere sind am Anfang auch enthalten). Das Therapiematerial enthält die ausführliche Geschichte und im Anhang eine Stichwortliste für Therapeuten, die diese Geschichte schon kennen.

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Für Erwachsene: Gesprächsanlässe die tragen

Erwachsene in Gruppen brauchen Themen die sie wirklich interessieren. Gesprächskarten mit Alltagsthemen, Diskussionsanlässe, Erzählaufgaben – Material das echte Kommunikation auslöst statt therapeutische Übungssituationen simuliert.

Homographe Dysarthrie Dialog, Betonung/Prosodie für Gruppen (4 Personen)

von Marlies zu Stimme

Dialog für 4 Personen in Stimme oder Dysarthrie Therapien, um Betonungen und damit einhergehende Bedeutungsveränderungen zu üben. Außerdem eine gute Konzentrationsübung, da genau überlegt werden muss welche Betonung das jeweilige Homograph fordert. Durch die Homographe kommt es teilweise zu einer unnatürlichen Wortwahl der Personen, aber nur so war eine hohe Frequenz möglich. Homographe: Staubecken (Wasser) Staubecken (Wollmäuse) umfahren (sodass es umfällt) umfahren (drum herum) August (Monat) August (Name) modern (angesagt)…

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Gruppenspiel zum Thema Wortfindung

von L. Wodianka zu Sprache

Für dieses Spiel wird ein Würfel benötigt. Es eignet sich besonders für Gruppentherapien.

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Die Gruppe ist kein Kompromiss. Sie ist ein Therapieraum mit Möglichkeiten, die die Einzeltherapie nicht hat.

Stottern in der Gruppe

Für Menschen die stottern ist die Gruppe oft der entscheidende Schritt. Nicht weil dort besondere Techniken geübt werden – sondern weil dort echte Sprechsituationen entstehen. Mit echtem Risiko, echtem Erfolg und echten Gesprächspartnern. Diese Materialien unterstützen genau das.

Jahresrückblick als Gesprächsthema

von Marie Krüerke zu Artikulation, Kommunikation, Redefluss, Sprache, Stimme

Für alle Situationen, in denen die Spontansprache oder das Anwenden einer Technik geübt werden soll: Der Jahresrückblick regt anhand offener Fragen zum Austausch von Erlebnissen ein. Dazu das Blatt ausdrucken, in der Mitte durchschneiden, austeilen (einmal für die PatientIn, einmal für die Therapeutin) und loslegen! Auch als schriftliche Übung oder Hausaufgabe geeignet.

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Spontansprache – SmallTalk Fragen

von A1ina zu Artikulation, Kommunikation, Redefluss, Sprache, Stimme

verschiedene SmallTalk Fragen zum Kennenlernen, für Übungen auf der Spontansprachebene bei Aphasikern oder Dysarthrikern.

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Aphasie-Gruppen

Aphasie-Gruppen haben eine lange Tradition – und sie funktionieren. Der soziale Zusammenhalt, das gegenseitige Verstehen, das gemeinsame Lachen über Wortfindungsprobleme: das ist therapeutisch wirksam. Hier sind Materialien die in Aphasie-Gruppen erprobt funktionieren.

W-Fragen für jedes Alter (mats+)

von Praxis für Logopädie Lisa Damaschke zu Kognition, Kommunikation, Sprache

Je sechs W-Fragen zu den Themen Friseurbesuch und Bäckerei mit jeweils vier Antwortmöglichkeiten in Form von Bildern. Zur Überprüfung des Sprachverständnis und zum Üben von Fragepronomen in allen Altersklassen für die Einzel - oder Gruppentherapie

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Im Pflegeheim und in der Tagesstruktur

Gruppenarbeit im Pflegeheim ist eine eigene Disziplin. Heterogene Ressourcen, kurze Aufmerksamkeitsspannen, ein breites Spektrum an Störungsbildern – und trotzdem soll etwas Therapeutisches entstehen. Diese Materialien helfen dabei.

Stadt Land Fluss Spiel

von L. Wodianka zu Sprache

Das Material enthält ein Stadt Land Fluss Spiel welches sowohl in der Gruppe als auch Einzeltherapie für den Bereich Wortfindung genutzt werden kann.

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Therapiemats von Heike Marre, Marie Krüerke, Dani

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