Julia Höppner

Spiel: Fischschuppenspiel zu Schetismus

Dieses Spiel habe ich mir ausgedacht für die Schetismus-Therapie auf Wortebene bei einem Kind, das viel Bewegung brauchte. Am besten du druckst dir alles aus und den Fisch zweimal. Bei einem Fischdruck musst du die Schuppen einzeln ausschneiden und an einer Kante auf die passende Schuppe des unzerschnittenen Fisches kleben. Die kleinen Bildchen werden dann darunter gelegt. Du kannst nun mit dem Kind einen Abzählreim oder einen Würfel nehmen, um eine Schuppe auszusuchen (für den Würfel, müssten noch Würfelpunkte auf die oberen Schuppen). Nachdem alle Bilder richtig benannt und gefunden wurden, kannst sie nun zusammen mit dem KInd auf das Maul, die Schuppen oder die Schwanzflosse des Fisches legen, um sie nach Lautposition im Wort zu ordnen.

Das Material ist mindestens auf A3 auszudrucken

Als weiterführende Idee könntest du dann doch mit dem Kind auf Tiefssereise gehen. Dabei ist einer ein Taucher (hat einen Trinkhalm geknickt und verkehrt herum im Mund und atmet dadurch aus, sodass die Zunge sich um den Halm wölbt und an richtiger Position und in richtiger Form für den Laut [ʃ] ist) und der andere ein Zauberfisch (wechselt zwischen offener und geschlossener Schnute). Ich habe damals alle bisherigen Wörter und Mundmotorikspiele (wie die Spinne) im Raum verteilt und Stationen aufgebaut. Sodass wir eine große bunte Tiefseereise unternahmen ;)

Viel Spaß damit!

Das Therapiematerial "Spiel: Fischschuppenspiel zu Schetismus" liegt als pdf-Datei vor, besteht aus 2 Seiten und ist 2 MB groß.

Top