Dekanülierungsschema für Trachealkanülen

Ein Dekanülierungsschema für die Arbeit mit tracheotomierten Patientinnen und Patienten.

Dieses Flussdiagramm soll dir helfen, deine Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg von einer dauerhaft geblockten (gecufften) Trachealkanüle zur Dekanülierung zu begleiten.

Es ist sicher nicht komplett – je nach Einrichtung wirst du Ergänzungen vornehmen müssen. Aber es ist ein guter Start.

Das Therapiematerial "Dekanülierungsschema für Trachealkanülen" liegt als pdf-Datei vor und ist 142 kB groß.

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Die Rückmeldungen

  1. Louise Willers

    Hallo Alexander,
    habe dazu zwei Fragen:
    Wieso eine TK ohne Cuff und keinen Platzhalter? und
    was bedeutet zeitweise dekanülieren?

    Liebe Grüße

    am 23.02.2024

    1. Alexander Fillbrandt Alexander Fillbrandt Logopäde Top Autor PRO Team

      Meiner Erfahrung nach wird durch einen Platzhalter gern mal abgesaugt, was echt üble Verletzungen nach sich ziehen kann und im Handling sind gestresste Kolleg:innen aus der Pflege versierter mit einer TK als mit einem Platzhalten. So eine Mediplast von Labarre oder Biesalskie (jetzt von Fahl) ist aber eh eher nur ein Platzhalter.

      „Zeitweise dekanülieren“ ist genaus das: Zu Beginn der Therapie TK ex und nach der Therapie TK wieder rein. Ist noch physiologischer als nur Ein Sprechventil, setzt aber ein stabiles Stoma voraus. Hab ich gute Erfahrungen mit gemacht.

      Liebe Grüße aus Wien
      Alex

      am 24.02.2024

  2. Angela Strunz Logopädin

    Danke, wir haben uns grade sehr im Jahrgang gefreut über das gute Lernschema. LG

    am 06.09.2022

  3. Martina Brendel Sprachtherapeutin

    Guter Einstieg, ich würde auf jeden Fall noch die Kontrolle bezüglich Granulationsgewebe Bildung mit reinnehmen, da dies oft ursächlich für frustrale SA versuche ist und relativ unkompliziert abgetragen werden kann

    am 21.01.2021

    1. Alexander Fillbrandt Alexander Fillbrandt Logopäde Top Autor PRO Team

      Hey, danke für die Rückmeldung.

      Granulation ist eine Komplikation, die man im Blick behalten sollte. Da hast du Recht.

      Ich glaube aber, dass man sie im Management der Trachealkanüle sehr gut in den Griff bekommt und sie eher eine Folge schlechter Versorgung ist (feuchtes Stoma, zu selten entcufft, keine Reinigung des Stomakanals, falsche Kanüle, …). Bei uns beispielsweise, sind sie praktisch nicht vorhanden.

      Ich nehm das für die nächste Überarbeitung mal als Anregung.

      – Alex

      am 21.01.2021

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Alexander Fillbrandt

Logopäde aus Wien

Ich bin Logopäde und Nerd. Meine Schwerpunkte sind Dysphagie, Diagnostik und Trachealkanülen. Außerdem interessiert mich die Digitalisierung der Logopädie. In meiner Freizeit arbeit ich an logopädischen Projekten wie diesem hier: madoo.net ist mein Baby.

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